<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842</atom:id><lastBuildDate>Tue, 15 Dec 2009 14:08:52 +0000</lastBuildDate><title>Pilger Jochen</title><description>Hier will ich meine Erlebnisse auf meinem Camino 2007 veröffentlichen, damit die Leute aus meinem sozialen Umfeld an meinen Abenteuern teilhaben können.</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>51</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-1403050732131723466</guid><pubDate>Fri, 02 Nov 2007 08:43:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-08T02:57:19.303-08:00</atom:updated><title>Wieder in der Heimat.</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;Gestern (Allerheiligen) bin ich wieder in die naßkalte Heimat zurückgekehrt.&lt;br /&gt;Da der 1. November in ganz Spanien ein Feiertag ist und in diesem Jahr viele Spanier die sogenannten Brückentage nutzen um zu verreisen, habe ich vermutet, daß der Bus von Pamplona nach Bilbao ausgebucht sein könnte. Zumal an Feiertagen der Fahrplan für die Busse ausgedünnt ist. Ich habe mir deshalb bereits am Montag die Fahrkarte gekauft. Der Bus war tatsächlich bis auf den letzten Platz ausgebucht.&lt;br /&gt;Eine österreichische Hospitalera, die in einer Herberge in einem anderen Ort gearbeitet hatte, wollte auch am 1. Nov. von Barzelona in die Heimat fliegen.&lt;br /&gt;Sie wollte in unserer Herberge eine Zwischenübernachtung einlegen. Sie bekam aber am 1. Nov. keinen Platz im Bus mehr. Sie mußte Hals über Kopf den nächstbesten Bus nehmen.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 102, 0);font-size:130%;"&gt;Eine befriedigende Aufgabe, als Hospitalero zu arbeiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Wie Ihr aus meinen Berichten herauslesen konntet, hat mir mein Aufenthalt in der Casa Paderborn viel Freude bereitet. Ich möchte diese Zeit in meinem Leben nicht missen. Aber jetzt bin ich doch froh, daß ich nach all dem provisorischen Leben wieder in meinem alten Trott weitermachen kann.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-1403050732131723466?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/11/wieder-in-der-heimat.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-2176828923857999796</guid><pubDate>Wed, 31 Oct 2007 10:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-08T02:56:42.991-08:00</atom:updated><title>Der Hospitalero als Ausputzer</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;Man glaubt es nicht, was die Pilger in unserer Herberge so alles liegenlassen. Kleidungsstuecke und Kosmetika bringe ich 2 Tage spaeter zum Obdachlosen-Asyl etwa 400 Meter von unserer Herberge entfernt. Die Sozialarbeiter und die Obdachlosen freuen sich darueber.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 102, 0);font-size:130%;"&gt;Das vergessene Handy&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Neulich hat jemand sein Handy bei uns vergessen. Gluecklicherweise war es nicht gesperrt. Es war aber leider schon ziemlich entladen. Ich musste mich also beeilen, um den Eigentuemer ausfindig zu machen. Ich habe also die Adressliste geoeffnet. Es waren alles englische Namen. Der Eigentuemer musste also aus einem englischsprachigen Land kommen.&lt;br /&gt;Aber aus welchem Land? Es haette Grossbritannien, Australien, die USA, Kanada  oder irgend ein anderes englischsprachiges Land sein koennen.&lt;br /&gt;Ein Anruf bei jemanden aus seiner Liste waere also sinnlos gewesen.&lt;br /&gt;Wegen des Zeitunterschiedes waere mein Anruf vielleicht mitten in der Nacht gewesen und derjenige haette tief geschlafen und sein Handy ausgeschaltet.&lt;br /&gt;Ich habe also versucht, eine SMS abzuschicken.&lt;br /&gt;Aber Ihr kennt vielleicht die Tuecken bei dem Verfassen einer SMS. Es gibt die Texterkennung und dazu die Textvervollstaendigung. Ich konnte jedenfalls nur Unsinn abschicken. Kurz darauf kam eine englische Nachricht an den Eigentuemer des Handys und darin wurde er gefragt, ob er so frueh an Morgen schon besoffen sei.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag war ein junger Englaender in unserer Herberge. Der konnte mit den Handy umgehen. Als erstes oeffnete er das Handy und schaute nach dem Chip. Daran konnte er erkennen, dass das Handy einen Vertrag aus Grossbritannien hatte. Daraufhin verschickte er eine Nachricht mit der Telefon-Nummer unserer Herberge an den Freund des Verlierers. Tatsaechlich! Der Verlierer rief uns an und sagte mir, dass ich das Handy zur Pilgerherberge in Burgos schicken sollte.&lt;br /&gt;Der hat also nun sein Handy wieder! Er hat sich aber nicht bedankt! Aber so sind die jungen Leute heutzutage nun mal!&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 102, 0);font-size:130%;"&gt;Die vergessene Brille.&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;br /&gt;Heute morgen fanden wir beim Reinemachen eine Brille. Die beiden Maenner, die in diesem Raum geschlafen hatten, waren bereits vor 15 Minuten gegangen. Ich hatte also keine Chance, sie einzuholen.&lt;br /&gt;Ich bin also zur Bushaltestelle gelaufen und habe den Bus zum naechsten 5 km entfernten Dorf (Cizur Menor) genommen. Dort habe ich auf dem Dorfplatz gewartet. Hier mussten die beiden vorbeikommen!&lt;br /&gt;Mit der Zeit kamen alle Pilger, die in unserer Herberge geschlafen hatten, vorbei. Die wunderten sich, dass ich dort wartete.&lt;br /&gt;Endlich kamen die beien Maenner vorbei. Ich habe die beiden in die Dorfbar gelotst und ihnen gesagt: "Einer von Euch beiden muss mir  einen ausgeben!"&lt;br /&gt;Die waren ganz verduzt! Als ich ihnen in der Kneipe die Brille uebergab, waren sie mir sehr dankbar und haben mir selbstverstaendlich und freudig einen ausgegeben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-2176828923857999796?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/der-hospitalero-als-ausputzer.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-3507235154260633978</guid><pubDate>Tue, 30 Oct 2007 09:31:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-02T02:15:08.503-07:00</atom:updated><title>Anspruchsvolle Pilger</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;Gestern hatten wir 3 anspruchsvolle Pilger. Eine Frau und 2 Maenner. Die sagten, dass sie wenig Geld haetten und sich daher keine Restaurant-Besuche leisten koennen. Sie baten darum, ob sie sich in unserer Kueche ihr Abendessen zubereiten duerften. Unsere Kueche ist sehr klein. Sie verfuegt nur ueber 2 schlappe Kochplatten. Deshalb ist sie nicht geeignet, dass die Pilger ihr Essen darin zubereiten. Aber unsere Hospitalera Ursula hatte Mitleid mit ihnen und erlaubte es ihnen. Sie gingen dann in die Stadt.&lt;br /&gt;Erst um 8 Uhr kamen sie zurueck. Dannn begannen sie zu kochen! Aber nicht etwa zusammen sondern jeder kochte fuer sich. Die Kueche war bis 22:00 Uhr von denen beschlagnahmt. Sie gingen ungeniert in unsere Vorratskammer und bedienten sich ohne zu fragen an unseren Voraeten. Sie haben die Kueche verdreckt zurueckgelassen. Eine Unverschaemtheit!!&lt;br /&gt;Eigentlich trifft Ursula am Abend die Vorbereitungen fuer das Fruehstueck. Das ging nun nicht. Ursula ist vor Wut ins Bett gegangen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-3507235154260633978?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/anspruchsvolle-pilger.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-9172810677792183134</guid><pubDate>Mon, 29 Oct 2007 17:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-08T02:55:52.254-08:00</atom:updated><title>Die Pilgersaison neigt sich dem Ende zu.</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;eil sich die Pilgersaison dem Ende zuneigt, haben wir nur noch wenige Gaeste. Es waren in den letzten Naechten nur zwischen 4 und 6 Pilger. Das reicht gerade mal um unsere Reinmachefrau zu bezahlen.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff9966;"&gt;Keine Spanier sondern Basken!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#00000;"&gt;Heute kamen 2 Pilger ins Haus. Ich fragte sie: Seid Ihr Spanier? Die Antwort war: Nein, Basken!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff9966;"&gt;Keine Spanier sonden Katalanen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#00000;"&gt;3 Pilger kamen anschliessend rein und sie sagten, dass sie keine Spanier sonden Katalanier seien.&lt;br /&gt;Das ist so, als ob man einen Schotten fragen wuerde, ob er Englaender sei. Dagegen wuerde er heftig protestieren. Er sei Schotte nnd nicht Englaender!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ff9966;"&gt;Last mit den Kleinkriminellen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#00000;"&gt;Die Kleinkriminellen fallen uns zur Last. Vorgestern nachmittag stellten wir fest, das ein Sprayer unsere Hauswand und sogar unsere Fenster beschmiert hat. Wir haben davon nichts mitbekommen, obwohl wir im Hause waren.&lt;br /&gt;Gestern Nachmittag hat uns ein deutsches Ehepaar besucht. Der Mann war im Sommer den Camino gegangen und war jetzt mit seiner Frau im Wohnmobil auf dem Camino unterwegs, um ihr dem Camino zu zeigen.&lt;br /&gt;Er hat nur eine halbe Stunde mit uns geplaudert. Dann kam er aufgeregt zurueck. Man hat die Scheibe in seinem Wohnmobil zertruemmert, das Radio, sein Mobil-Telefon, ein Fernglas und weitere Dinge gestohlen. Und das auf einem oeffentlichem Parkplatz am hellen Nachmittag innerhalb nur von 30 Minuten!!&lt;br /&gt;Der Dieb hat diesem Ehepaar ihre Camino-Reise wohl endgueltig verdorben!!&lt;br /&gt;Wir duerfen unsere Waesche und die der Pilger nicht ueber Nacht auf der Leine lassen. Die wird dort heruntergerissen und in den Fluss geworfen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-9172810677792183134?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/die-pilgersaison-neigt-sich-dem-ende-zu.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-7104736253587593108</guid><pubDate>Fri, 26 Oct 2007 12:03:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-08T02:55:12.432-08:00</atom:updated><title>Voelkerverstaendigung an der Basis</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;Wir Hospitaleros verbreiten den Ruf unserer Stadt und unseres Landes in alle Welt. Ich habe viele Verlage angeschrieben, das sie bitte unsere Herberge in ihre Pilgerfuehrer aufnehmen. Die Casa Paderborn steht bereits in Pilgerfuehrern in vielerlei Sprachen. Ein japanischer Pilger zeigte mir sogar den Namen "Casa Paderborn" in seinem japanischen Pilgerfuehrer.&lt;br /&gt;Unser Gaestebuch ist voll von Lob der Pilger aus allen Nationen und in vielen Sprachen.&lt;br /&gt;Wir haben hier Menschen aus vielerlei Laendern und Kulturen. Es waren sogar 2 Maedchen aus Israel unsere Gaeste. Sie waren praktizierende Juedinnen. Eigentlich ist die Kueche nicht geeignet, dass die Pilger Ihr Essen darin zubereiten. Sie baten aber unsere Hospitalera Ursula, ob sie sich wohl in unserer Kueche ihr koscheres Mahl zubereiten duerften. Das wurde ihnen selbstverstaendlich erlaubt.&lt;br /&gt;Die beiden waren so unbedarft, dass sie sich in ihrer Heimat Israel keinen Pilgerfuehrer gekauft hatten. Sie glaubten, dass sie sich hier einen Pilgerfuehrer auf Englisch kaufen konnten. Nix da. Hier gibt es selbst in der groessten Buchandlung der Stadt keinen Pilgerfuehrer auf Englisch. Ich habe sie darauf mit einem Pilgerfuehrer auf Englisch versorgt, den ein frueherer Pilger bei uns liegen gelassen hat.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Die Arbeit als Hospitalero ist kein Zuckerschlecken!!&lt;/span&gt; Um 5:30 aufstehen und ab 6:00 Uhr das Fruehstueck fuer die Pilger zubereiten. Kurz nach 6:00 Uhr stehen die ersten hungrigen Pilger im Speiseraum. Eigentlich sollten die letzten Pilger die Herberge um 8:00 Uhr verlassen haben. Aber es gibt immer einige Troedler, die erst um 8:30 Uhr abmarschieren. Alle Pilger muessen verabschiedet werden und auf die Schwierigkeiten der kommenden Etappe hingewiesen werden.&lt;br /&gt;Ab 8:30 beginnen wir mit der Reinigung des ganzen Hauses. Das ist eine wahre Keulerei!! Danach muessen Einkaeufe getaetigt werden (Brot, Butter, Marmelade fuer das Fruehstueck, Toilettenpapier und so weiter).&lt;br /&gt;Waehrend dieser Zeit muss immer einer von uns im Hause sein, da bereits am Vormittag die ersten Pilger eintreffen. Wir bieten denen an, ihre Rucksaecke in unserem Keller abzustellen und sich danach auf Entdeckungsreise durch Pamplona zu begeben. So gegen 12:00 haben wir unser Mittagessen. Um 13:00 oeffnen wir die Herberge. Danach treffen langsam die Pilger ein. Sie muessen eingecheckt und mit den Regeln unserer Herberge vertraut gemacht werden. Danach wird ihnen ihr Bett zugewiesen.&lt;br /&gt;Um 22:00 schliessen wir die Herberge und fallen dann totmuede auf unsere Pritsche. Aber es gibt hin und wieder auch Pilger, die sich am Abend in der Stadt verlaufen und darum zu spaet kommen und dann noch Einlass begehren. Wir wollen ja nicht so ganz herzlos sein und und einer von uns steht dann auf und laesst diese verspaeteten Gaeste noch ein.&lt;br /&gt;Obwohl unsere Herberge erst am 1. April 2006 eroeffnet wurde, ist sie auf dem Camino wegen ihrer Gemuetlichkeit und der Herzlichkeit der Hospitaleros beruehmt. Wir Hospitaleros sind wahrlich die Botschafter unserer Stadt und unseres Landes hier.&lt;br /&gt;Die Einladung zu der Veranstaltung des deutsch-spanischen Vereins habe ich von einem einheimischen Freund und Foerderer unserer Herberge erhalten.&lt;br /&gt;Ich habe erst gezoegert, ob ich dort hingehen sollte. Ich hatte ja keine angemessene Kleidung dabei. Wer nimmt schon einen dunklen Anzug und eine Krawatte auf den Camino?  ;-)&lt;br /&gt;Ich habe aber trotzden die Gelegenheit beim Schopfe gefasst. So konnte ich vielen Einheimischen von der Existenz unserer Casa Paderborn und unserer Arbeit als Hospitaleros berichten.&lt;br /&gt;Dass zu diesem Ereignis auch eine Delegation der Stadt Paderborn kommen wuerde, war mir nicht bekannt. Wie denn auch? Ich war dann total baff, als ich unter den Gaesten den ehemaligen Kollegen Manfred Schlaffer sah. Ich war ja 31 Jahre lang Beamter der Stadt Paderborn.&lt;br /&gt;Mit ihm war noch ein anderer Kollege gekommen, den ich nicht kannte. Ich habe die beiden eingeladen, doch auch in unsere Herberge zu einen kurzen Besuch zu kommen. Aber deren Terminkalender war picke-packe voll und sie hatten keine Zeit dazu.&lt;br /&gt;Wie kann es eigentlich angehen, dass eine offizielle Delegation der Stadt Paderborn hier eintrifft und wir wissen nichts davon und die wissen nichts von uns und unserer herberge "Casa Paderborn"? Das ist eigentlich beschaemend, dass wir so links liegengelassen wurden! Nicht nur beschaemend fuer die Stadt! Sowas schmerzt auch die Hospitaleros und Hospitaleras, dass sie mit derartiger Nichtachtung gestraft werden!! Wir setzen uns durch unsere ehrenamtliche Arbeit und sogar mit unserem finanziellen Einsatz fuer die Voelkerverstaendigung ein! Dazu muss man wissen, das wir ehrenamtlichen Helfer nicht nur unser gemuetliches Zuhause fuer diese Zeit aufgeben und unter primitiven Umstaenden hier leben muessen und auch noch die schwere Arbeit leisten. Wir erhalten von unserer Jakobusgesellschaft einen Verpflegungszuschuss von 10 Euro pro Tag. Die Kosten fuer die An- und Abreise zahlen wir aus eigener Tasche.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-7104736253587593108?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/voelkerverstaendigung-der-basis.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-3681135881101201487</guid><pubDate>Tue, 23 Oct 2007 13:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-08T02:52:44.997-08:00</atom:updated><title>Festakt des Deutsch-Spanischen Vereins</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;Hier gibt es einen Deutsch-Spanischen Verein. Gestern, am Montag, 22.10.07 wurde zum 15. mal die deutsch spanischen Kulturwochen begonnen. Die Veranstaltung fand in einem praechtigen Festsaal oberhalb des beruehmten Cafés "Iruña" stattt. Das &lt;a href="http://cafeiruna.com/eng/index_e.asp"&gt;Café Iruña&lt;/a&gt; bruestet sich, dass Hemmingway hier verkehrt hat. Das bedeutet aber hier in Pamplona nicht viel. Hemmingway hat auf seinen Sauftouren durch Pamplona viele Kneipen aufgesucht.&lt;br /&gt;Das Café Iruñna an sich ist bereits eine Sehenswuerdigkeit. Ein wunderbarer Saal im Jugendstil.&lt;br /&gt;Oberhalb dieses Cafés befindet sich ein praechtiger Festsaal. Grosse Kristall-Spiegel und auch grosse und prachtvolle Kristalleuchter. Die hoelzerne Kassettendecke wird von hoelzernen Figuren getragen . Der gesamte Saal steht unter Denkmalschutz!&lt;br /&gt;Es waren hochrangige Vertreter aus Politik und Kultur anwesend. Sogar ein Vertreter des deutschen Botschafters aus Madrid und der hiesige Konsul. Auch 2 Vertreter der Stadt Paderborn waren anwesend. Es wurden Reden ueber Voelkerfreundschaft usw geschwungen. Die meisten Anwesenden waren recht festlich gekleidet. Und ich in meinem Trekinganzug mitten drin. Aber ich leide ja nicht gerade an mangelndem Selbstwertgefuehl. Ich habe mich deshalb erdreistet, gegenueber dem Vertreter des Botschafters zu erwaehnen, dass nicht die Promis in ihren schwarzen Anzuegen und mit den edlen Krawatten, die die grossen Reden vor handverlesenem Publikum schwingen, die Traeger der Voelkerverbindung seien sondern wir kleinen in unseren Treckinganzuegen, die mitten unter der einheimischen Bevoelkerung leben. Er musste mir recht geben.&lt;br /&gt;Anschliessend gab es ein kleines Bankett sogar mit Freibier :-) &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-3681135881101201487?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/festakt-des-deitsch-spanischen-vereins.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-5953635896341924554</guid><pubDate>Sun, 21 Oct 2007 13:34:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-02T02:15:35.529-07:00</atom:updated><title>Nochmal der falsche Baske</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;Hier in Pamplona sieht man viel mehr Maenner mit Baskenmuetze.&lt;br /&gt;Ich habe inzwischen einige Worte Baskisch gelernt. Wenn ich in eine Bar oder einen Laden reinkomme gruesse ich auf baskisch. Die Einheimischen grinsen dann breit.&lt;br /&gt;Sowas schafft Pluspunkte!&lt;br /&gt;Das Wetter hier ist herrlich. 15 Grad und Sonnenschein. Die Leute sitzen in den Strassencafes. Soeben habe ich mit 2 Fahrradfahrern gesprochen. sie sagten, dass in Roncesvalles in 950 m Hoehe (Dem ersten Ort auf spanischem Boden in den Pyrieneen) die Landschaft unter einer Schneedecke liegt.&lt;br /&gt;Die Pilgersaison neigt sich ihrem Ende zu. Gestern hatten wir nur 3 Gaeste. Dann wird es langsam langweilig. Aber ich habe im Hause immer was zu tun.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-5953635896341924554?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/nochmal-der-falsche-baske.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-4521816087150359205</guid><pubDate>Sat, 20 Oct 2007 13:56:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-08T02:52:03.587-08:00</atom:updated><title>Zusammenarbeit mit den Einheimischen</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;Ich lege immer grossen Wert darauf, mich mit den Einheimischen gut zu stellen.&lt;br /&gt;Etwa 300 m weiter in derselben Strasse ist ein Obdachlosenasyl. Dort bringe ich immer die Dinge hin, die die Pilger bei uns vergessen oder einfach zuruecklassen. Z.B. Kosmetikartikel oder zu schwere Kleidungsstuecke. Die Sozialarbeiter dort und die Obdachlosen freuen sich ueber die dinge. Ich habe inzwischen einen guten Draht zu den Sozialarbeitern.&lt;br /&gt;Dann gibt es neben unserer Herberge einen grossen Sportclub. Dort ist auch ein Bistro. Im letzten Jahr habe ich mit dem Paechter dieses Bistros ein Abkommen geschlossen, dass Pilger aus unserer Herberge einen Sonderpreis erhalten.&lt;br /&gt;Inzwischen hat der Paechter gewechselt. Die Herbergseltern vor mir teilten mir mit, dass sie das Lokal nicht mehr empfehlen koennen. Das Essen sei schlecht und zu teuer. Und zudem muss man den Wein extra bezahlen.&lt;br /&gt;Ich also hin. Habe mich mit meinem spanischen Namen "Joaquin" vorgestellt. Der Wirt heisst Fermin. Ich habe mit ihm verhandelt, dass er fuer die Pilger unserer Herberge einen Sonderpreis macht. Wir kamen ueberein, dass unsere Pilger ein komplettes Menue mit 3 Gaengen und einen halben Liter Wein und Brot fuer 8 Euro bekommen.&lt;br /&gt;Am naechsten Tag hatten wir 10 Pilger. Alle nahmen das Angebot zum Abendessen an.&lt;br /&gt;Ich bin hingegangen um mich von der Qualitaet des Menues zu ueberzeugen.&lt;br /&gt;Der Wirt und die Kelnerin strahlten ueber alle Backen. Die Pilger sassen alle an einem Tisch und genossen ihr Pilgermenue. Die waren mit dem Essen SEHR zufrieden.&lt;br /&gt;Der Wirt hat sich sehr bei mir bedankt und mir einen 4-stoeckigen Congnac eingegossen!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-4521816087150359205?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/zusammenarbeit-mit-den-einheimischen.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-74003480341392346</guid><pubDate>Wed, 17 Oct 2007 18:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-08T02:51:21.933-08:00</atom:updated><title>Die Casa Paderborn in Pamplona</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;Hier will ich mal etwas ueber die Casa Paderborn in Pamplona berichten.&lt;br /&gt;Im Jahre 1998 hat sich der Freundeskreis der Jakobuspilger Paderborn konstituiert. Am 23.05.2002 erhielten wir die kirchliche Approbation durch den Erzbischof von Paderborn, Johannes Joachim Kardinal Degenhardt und am 05.06.2002 wurde unser Freundeskreis an die Universale Erzbruderschaft des Apostels Santiago (Archicofradía Universal del Apóstol Santiago) in Santiago de Compostela angeschlossen&lt;br /&gt;Die Staedte Pamplona und Paderborn sind seit vielen Jahren Partnerstaedte.&lt;br /&gt;Als im Jahre 2005 ein staedtisches Haus, in dem vormals der verstorbenen Veterinaer wohnte, leer stand, bestand die Berfuerchtung, dass das unbewohnte Haus in kurzer Zeit zur Ruine wird. Das Haus war urspruenglich das Wohnhaus des Muellers der Muehle nur 100 Meter flussaufwaerts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stadt hat im Rahmen der Staedtepartnerschaft unserer beiden Staedte unserem &lt;em&gt;Freundeskreis der Jakobuspilger&lt;/em&gt; das Haus als Pilgerherberge angeboten.&lt;br /&gt;Unser leider viel zu frueh verstorbene Praesident Prof. Dr. theol. Herr hat viele schlaflose Naechte verbracht um dieses Angebot anzunehmen.&lt;br /&gt;Schliesslich hat er zugegriffen. Seit 1. April 2006 betreiben wir in diesem Haus unsere Pilgerherberge "Casa Paderborn".&lt;br /&gt;Die Stadt Pamplona hat uns dieses Haus kostenlos zur Verfuegung gestellt. Sie zahlt sogar die Kosten fuer Strom, Wasser und Abwasser. Wir muessen nur das Oel fuer die Heizung und das Warmwasser bezahlen und das Haus ausruesten und betreiben.&lt;br /&gt;Mitglieder unseres Vereins gehen fuer 3 Wochen nach Pamplona um als Ehrenamtliche Dienst an den Pilgern zu tun.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://homepages.uni-paderborn.de/pilger/Etappen/02_Roncesvalles-Pamplona.html#Pamplona"&gt;Die Casa Paderborn&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Problem ist nur: Das Haus steht unmittelbar am der Muehlenunflut des Rio Arga. Und der Fluss fuerht regelmaessig im Fruehjahr zur Zeit der Schneeschmelze in den Pyreneen Hochwaser und dann wird der Keller ueberflutet. Wir muessen vor der Schliessung in der Winterzeit alles hoch auf den Dachboden schleppen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-74003480341392346?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/die-casa-caderborn-in-pamplona.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-7033941188251157589</guid><pubDate>Mon, 15 Oct 2007 12:46:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-08T02:49:46.229-08:00</atom:updated><title>Die afrikanische Taufe</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;In der Altstadt von Pamplona betreibt in einem Kellerraum ein junges schwarzafrikanisches Paar einen Telefonladen und ein Internet-Café. Bereits bei meinem letzten Aufenthalt war ich haeufiger Gast in deren Laden. Ich habe mich mit den Leuten sogar ein bisschen angefreundet. Auch bei meinem jetzigen Aufenthalt gehe ich regelmaessig dort hin, wenn ich mal was im Internet tun will um diese junge Paar zu unterstuetzen.&lt;br /&gt;Die Frau ist mit ihrem Kind den ganzen Tag in dem Laden, waehrend der Mann tagsueber auf dem Bau arbeitet.&lt;br /&gt;Sie gehoeren einer Pfingstler-Gemeinde an. Dass ist eine amerikanische evangelikale Sekte. Die missionieren sehr stark in Afrika. Der Laden ist auch der Treffpunkt fuer die hiesige afrikanische Pfingstler-Gemeinde.&lt;br /&gt;Gestern (am Sonntag) wollte ich wieder bei denen ins Internet. Der Laden war geschlossen. Doch durch die Tuer hoerte ich Halleluja, Halleluja und Amen, Amen rufen.&lt;br /&gt;Ich oeffnete die Tuer und trat ein. Der massige Mann an der Tuer wollte mich gleich wieder rausschieben. Als ich ihm aber sagte, dass ich das Paar kenne, das den Laden betreibt, liess er mich ein.&lt;br /&gt;Der Laden war pickepacke voll von Afrikanern in ihren prachtvollen Gewaendern. Die Frauen trugen auf dem Kopf praechtige und kunstvoll gefaltete Kopfhauben.&lt;br /&gt;Es stellte sich heraus, das das junge Paar, das den Laden betreibt, zu ihrem kleinen Maedchen noch einen Jungen bekommen hat. Der wurde gerade getauft.&lt;br /&gt;Ich muss noch erwaehnen, dass die Frau 3 1/2 Jahre in Deutschland gelebt hat und ein leidliches Deutsch spricht. Ich habe sei gefragt, ob sie ihr Deutsch in Sprachkursen gelernt hat. Nein sagte sie, auf der Strasse! Da wunderte ich mich aber sehr. In unserem Lande leben viele Einwanderer seit mehr als 30 Jahren, die kaum einige Worte Deutsch koennen!&lt;br /&gt;Als sie mich am Ende der Feier sah, kam sie sofort auf mich zu und begruesste mich herzlich auf Deutsch. Dann stiess auch noch der Ehemann dazu und begruesste mich ebenso herzlich auf Englisch.&lt;br /&gt;Ich war der einzige Weisse in der Menge und die anderen Gaeste wunderten sich, dass ich so herzlich von den Gastgebern begruesst wurde.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-7033941188251157589?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/die-afrikanische-taufe.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-4090051132455184864</guid><pubDate>Sat, 13 Oct 2007 06:43:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-09-25T02:07:53.449-07:00</atom:updated><title>Das Guggenheim-Museum</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;Hola Amigos.&lt;br /&gt;Vorgestern war hier ein wunderschoener Tag. Ich habe das gute Wetter genutzt und bin an die Atlantik-Kueste gefahren. Bilbao liegt ca. 20 km flussaufwaerts im Binnenland. Das war ein herrlicher Tag! Am Fischereihafen habe ich mir ein leckeres Fischgericht gegoennt.&lt;br /&gt;Gestern war wieder wunderbares Wetter. Ich bin zu Fuss zum Guggenheimmuseum gegangen. Ich erobere mir fremde Staedte am liebsten zu Fuss. Do bekommt man am besten die Atmosphaere einer Stadt mit.&lt;br /&gt;Es war herrliches Wetter. In den grossen und sehr gepflegten Parks sassen die Rentner, genossen die Sonne und schauten den Spatzen zu.&lt;br /&gt;Weil es Feiertag war, war die Stadt in morgendlicher Stille. Ich habe meinen Spaziergang so richtig genossen.&lt;br /&gt;Ich war bereits am Museum, als es gerade geoeffnet wurde. Der Besucheransturm hatte noch nicht eingesetzt.&lt;br /&gt;Ich bin ja kein grosser Musenfreund. Für die Malerei interressiere ich mich wenig. Deshalb habe ich mehr das gigantische Bauwerk bewundert.&lt;br /&gt;Wenn Ihr selbst mal das grandiose Gebaeude sehen wollt. Hier ist der Link zu einem &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.guggenheim-bilbao.es/visita_virtual/visita_virtual.php?idioma=en"&gt;virtuellen Besuch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz besonders beeindruckt war ich von den riesigen Stahl-Installationen.&lt;br /&gt;Das Werk besteht aus grossen begehbaren Objekten aus rund 5 Meter hohen und 5 cm dicken Stahlplatten. Die sind ganz unsymmetrisch geformt. Wenn man dort hindurchgeht, wird einem ganz schwindlig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hasta la vista.&lt;br /&gt;Jochen&lt;br /&gt;Jetzt will ich mal meinen Rucksack packen und dann langsam zum Busbahnhof schlendern. Die Busfahrt nach Pamplona dauert rund 2 Stunden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-4090051132455184864?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/das-guggenheim-museum.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-7895156604261005595</guid><pubDate>Thu, 11 Oct 2007 06:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-08T02:44:09.697-08:00</atom:updated><title>Der falsche Baske</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:125%"&gt;Ich habe es nicht gerne wenn ich schon von weitem als Tourist erkannt werde. Deshalb versuche ich im Ausland durch unauffaellige Kleidung in der Menge unterzutauchen.&lt;br /&gt;Da ich hier im Baskenland bin, habe ich mich als Baske verkleidet. Ich habe meine echte Baskenmuetze, die ich aus Pamplona mitgebracht hatte, aufgesetzt. Dann kam aber die Enttaeuschung! Ich habe keinen anderen Mann mit Baskenmuetze gesehen!&lt;br /&gt;Ich glaube, ich war der einzige der eine Baske trug. Nur einmal: Als ich eine Bar betrat sprach der Barkeeper mich zuerst auf baskisch (Euskara) und dann auf Hochspanisch (Castillano) an. Er war ganz verwundert, dass ein Baskenmuetzentraeger ihn nicht versteht. Er hielt mich dann aber fuer einen Franzosen. Ich liess ihn in dem Glauben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 153, 51);font-size:150%;"&gt;Nun zwei traurige Erlebnisse:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 153, 51);font-size:130%;"&gt;Das leere Weihwasserbecken in der Kathedrale.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:125%;"&gt;In der Kathedrale fand ich das Weihwasserbecken leer. Wie die meisten von Euch wisssen, gibt es in kath. Kirchen am Eingang ein Weihwasserbecken. Beim Betreten der Kirche tunkt man seine Fingerspitzen in das Weihwaser und bekreuzigt sich damit. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Eine Art Tauferneuerung&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;Da die Kuesterin gerade in der Naehe war, machte ich sie auf das trockene Weihwasserbecken aufmerksam. Da sagte sie mir: Das muesssen wir trocken lassen,&lt;br /&gt;Die Drogensuechtigen waschen darin ihr Drogenbesteck in der irrigen Meinung, das "Heilige Wasser" bewahre sie vor ansteckenden Krankheiten. Dann bleiben auch manchmal die Sritznadeln zurueckm an denen sich die Kirchenbesucher verletzen und evtl. anstecken koennten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 153, 51);font-size:130%;" &gt;Der (mutmassliche) afrikanische Drogendealer&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:125%;"&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach Verlassen der Kathedrale wurde ich Zeuge eine Jagd der Polizei auf einen (vermutlichen) Drogendealer. Zwei Polizisten rannten hinter einem Schwarzen hinterher. Mitten auf der verkehrsreichen Strasse holten sie ihn ein und warfen ihn zu Boden. Sie drueckten ihn auf das Plaster um ihn trotz seiner heftigen Gegenwehr zu fesseln. Danach durchsuchten sie ihn. Ich sah, dass die Polizisten ein dickes Geldbuendel aus seiner Hosentasche fischten. Die ganze Zeit schrie der Mann herzerweichend in seiner Sprache. Der arme Kerl tat mir so leid, als er dort hilflos auf der Strasse lag und 2 Polizisten auf seinem Ruecken knieten und er so jaemmerlich schrie. Schliesslich wurde er abtransportiert und der Verkehr konnte weiter normal laufen.&lt;br /&gt;Die Spanier haben grosse Last mit der illegalen Einwanderung. Wir sehen ja staendig im Fernsehen die vielen aufgegriffenen Einwanderer. Das ist aber nur die Spitze des Eisberges. Wieviele kommen unentdeckt an den zerkluefteten Kuesten an Land und verkruemeln sich dann ins Binnenland.&lt;br /&gt;Die stehen dann unter grossem Druck. Solch eine Schleusung kostet jede Menge Geld. Ich habe mal gehoert, so zwischen 10.000 und 20.000 Euro und mehr. Da haben ganze Familien-Clans zusammengelegt um solche Schleusung zu finanzieren.&lt;br /&gt;Es gibt ja eine florierende "Schleusungs-Industrie".&lt;br /&gt;Die Faminlienmitglieder geben das viele Geld ja nicht aus Naechstenliebe fuer den geschleusten aus. Nein, sie erwarten, ihr Geld mit Zins und Zinseszins zurueck zu bekommen. Und dann hat er evtl. auch noch die Aufgabe, Geld fuer die Schleusung eines anderen Familienmitgliedes zu beschaffen.&lt;br /&gt;Wie soll so jemand an soviel Geld kommen? Zumal er illegal im Lande ist und keine ordentliche Arbeit aufnehmen kann?&lt;br /&gt;Die Schwarzarbeit entweder in der Landwirtschaft oder auf dem Bau ist bereits von ebenfalls illegal hier lebenden Latein-Amerikanern oder Leuten aus dem ehemaligen Ostblock besetzt. Auch der potentielle Arbeitgeber fuer die Schwarzarbeiter nimmt natuerlich solche hellhaeutigen Leute lieber, weil sie wegen ihrer weissen Hautfarbe weniger auffallen.&lt;br /&gt;Was bleibt einem illegalen schwarzen Einwanderer also uebrig: Der Drogenhandel!&lt;br /&gt;Aber was bleibt aber andererseits dem spanischen Staat uebrig, als den Drogenhandel mit allen seinen schlimmen Nebenwirkungen zu bekaempfen!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-7895156604261005595?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/der-falsche-baske.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-6560643068871946505</guid><pubDate>Wed, 10 Oct 2007 06:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-08T02:41:58.215-08:00</atom:updated><title>Der Camino ruft mich wieder</title><description>&lt;span style="font-size:125%;"&gt;Hallo Freunde.&lt;br /&gt;Ich werde fuer 3 Wochen in unserer Pilgerherberge Casa Paderborn als Hospitalero (Herbergsvater) Dienst an den Pilgern tun.&lt;br /&gt;Unsere Herberge schliesst fuer die Winterpause am 31.10. Dann muss das Haus winterfest gemacht werden. Wiedereroeffnung ist am 01.04.2008.&lt;br /&gt;Vorher werde ich mich noch einige Tage in Bilbso herumtreiben.&lt;br /&gt;Ich hatte einen guten Flug. Um 11:00 Uhr gings mit Air Berlin nach Palma de Mallorca und nach kurzem Aufenthalt in einer anderen Maschine nach Bilbao.&lt;br /&gt;Ich hatte eine Liste mit einigen Unterkuenften in Pensionen und kleinen Hotels in der Innenstadt.&lt;br /&gt;Dann habe ich mich aber entschlossen, es zunaechst mit der hiesigen Jugendherberge zu versuchen. Bingo!! Ein Volltreffer. Ein tolles Haus mit 140 Betten und viel Luxus. Sogar Internet gratis. Ich habe ein wunderschoenes Zweibettzimmer fuer mich alleine. Traumhafter Blick ueber den Hafen bis hin zum Atlantik. Und das Lichtermeer in der Nacht!!&lt;br /&gt;Pro Nacht zahle ich 17  Euro einschliesslich Fruehstueck (allerdings "spanisches Fruehstueck", 2 Scheiben Toast, ein kleines Paeckchen Margarine und Marmelade und dazu noch Kaffee und Orangensaft).&lt;br /&gt;Ich habe mich daher entschlossen, hier 3 Naechte zu verbringen. Ob ich noch eine 4. Nacht bleiben kann, ist ungewiss. Das Wochenende ist hier ein grosser statlicher Feiertag. Die Herberge ist deshalb uebers Wochenende voll belegt. Aber ich kenne mich ja aus: Es gibt immer wieder kurz vor dem Termin noch Absagen. Und in diese Luecke kann ich reinspringen!&lt;br /&gt;Leider ist es heute trueb und leichter Nieselregen. Deshalb werde ich heute einen Museumstag einlegen.&lt;br /&gt;Gruss&lt;br /&gt;Jochen&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-6560643068871946505?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/10/der-camino-ruft-mich-wieder.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-5221594271137071514</guid><pubDate>Wed, 13 Jun 2007 07:47:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-13T01:09:24.774-07:00</atom:updated><title>Voll in die Hose</title><description>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich bin wieder zuhause und sitze am vertrauten Rechner an der Uni. Ich muß mich wieder an die deutsche Tastatur gewöhnen. Bei den spanischen Tastaturen sitzen einige Buchstaben an anderen Stellen, abgesehen, daß sie dort nicht unsere Sonderzeichen haben sondern ihre eigenen Sonderzeichen.&lt;br /&gt;Ich will Euch nun erzählen, wie es mir am Abreisetag erging.&lt;br /&gt;Ich hatte mich ja in der Jugendherberge auf dem Monte do Gozo eingenistet.&lt;br /&gt;Da mein Flugzeug erst um 17:15 abflog, und es vom Monte do Gozo lediglich 8 km zum Flugplatz sind, hatte ich mir vorgenommen, langsam vom Camino Abschied zu nehmen und die 8 km zum Flugplatz auf dem Camino zu gehen. Das lief auch ganz gut an. Die Sonne schien und ich war bester Laune.&lt;br /&gt;Aber dann!! Auf halbem Wege spürte ich ein inneres Drängen. Das wurde immer stärker und stärker. Ich war am Rande des Dorfes angekommen und hatte bereits die Bar mit dem rettenden Klo in Sicht, da öffnete sich die Schleuse und der ganze Salat ging voll in die Hose.&lt;br /&gt;So eine Schweinerei. Nicht nur die Unterhose sondern auch meine Treckinghose war voll. Es war an einer Gartenmauer. Glücklicherweise kamen gerade keine Pilger vorbei! Was blieb mir übrig? Ich habe eine andere Unterhose aus dem Rucksack gepackt und angezogen. Die volle Unterhose habe ich an Ort und Stelle liegengelassen. Die beschmutzte Treckinghose in die Hand genommen und bin dann so zur Bar marschiert.&lt;br /&gt;Ihr könnt Euch vorstellen, wie die Gäste und der Wirt gekuckt haben, als ich da so in der Bar stand.&lt;br /&gt;Aber was half's? Im Hof war ein Wasserhahn. Dort habe ich meine Treckinghose und mich selbst gereinigt. Dann auf den Schrecken ein Bier getrunken und die nasse Hose angezogen und weiter ging's zum Flughafen.&lt;br /&gt;Dort angekommen war die Hose wieder trocken.&lt;br /&gt;Im Flugzeug hörte ich eine Frau zu ihrer Sitznachbarin sagen, daß es hier etwas müffelt. Ich habe mich in meinem Sitz ganz klein gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-5221594271137071514?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/06/voll-in-die-hose.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-4240150852360145362</guid><pubDate>Mon, 11 Jun 2007 09:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-11T02:54:26.474-07:00</atom:updated><title>Barfuss und in Unterhosen zwischen gutgekleideten Touristen.</title><description>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich wohne auf dem Monte do Gozo in dem riesigen Komplex etwa 4 km von der Kathedrale entfernt. Der Komplex besteht aus flachen Gebaeuden. Sieht aus wie ein Militaerlager.&lt;br /&gt;In einigen der Gebaeude ist die Pilgerherberge, in anderen die Jugendherberge untergebracht und die weiteren dienen als Hotel. Von aussen sehen alle Gebaeude gleich aus.&lt;br /&gt;In der Mitte ist eine Plaza mit Bar, Cafeteria und Restaurant.&lt;br /&gt;In der zentralen Achse verlaeuft ein breiter Fussweg.&lt;br /&gt;Die heutige Nacht habe ich das Zimmer mit einem Australier geteilt. Wir haben aber nur einen Schluessel. Der Australier ist heute abgereist.&lt;br /&gt;Wir hatten uns geeinigt, dass wir die Tuer nur anlehnen, damit jeder von uns beiden ins Zimmer kann. Das hat er aber vergessen, die Tuer zugeklappt und mir nicht den Schuessel gegeben.&lt;br /&gt;Ich war gerade unter der Dusche im Waschraum.&lt;br /&gt;Da stand ich nun, ich armer Tor barfuss und in Unterhosen vor dem verschlossenen Zimmer. Was tun? Ich wusste ja nicht, ob er bereits abgereist war oder zum Fruehstueck  in der Cafeteria.&lt;br /&gt;Mir blieb nichts anderes uebrig, die 300 Meter ueber den Fussweg zur Rezeption zu gehen.&lt;br /&gt;Die gutgekleideten Hotelgaeste auf dem Weg zum Fruehstueck kamen mir entgegen und schauten verwundert den halbnackten Mann an.&lt;br /&gt;Als ich ihnen mein Missgeschick erklaerte, lachten sie. Auch die Damen in der Rezeption schauten zunaechst verdutzt, als sie mich sahen. Als ich ihnen die Situation erklaerte, lachten die sich schlapp.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-4240150852360145362?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/06/barfuss-und-in-unterhosen-zwischen.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-4370083089503472590</guid><pubDate>Sun, 10 Jun 2007 12:06:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-21T06:53:22.550-07:00</atom:updated><title>Touristen-Abzocke</title><description>&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:125%;"&gt;Es ist klar, Santiago ist eine Touristen-Hochburg. Da koennen die Preise nicht wie in den kleinen Doerfern sein. Aber gestern hat man doch bei der Abzocke uebertrieben.&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);font-family:verdana;font-size:130%;"  &gt;Aber nicht mit mir!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:125%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:125%;"  &gt;In einem Lokal in der Altstadt habe ich eine Kaeseplatte mit diversen Kaesen bestellt. Dazu noch eine Flasche Weisswein.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:125%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:130%;"  &gt;Der Wein kostete in den Doerfern so um die 4 Euro pro Flasche. Klar, das solche Preise hier nicht gelten. Das kann ich auch nachvollziehen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:125%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:125%;"  &gt;Die Kaeseplatte kostete 8,50 Euro. Aber der Wein: Die Frau hatte mir doch tatsaechlich 17,50 Euro fuer die Flasche berechnet. Unverschaemt:&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Aber mit mir macht man sowas nicht!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Die haette mich wenigstens fragen muessen, in welcher Preislage ich den Wein wuenschte. Aber so einfach den teuersten Wein zu servieren, das geht denn doch zu weit.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:125%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:125%;"  &gt;Ich habe den Preis reklamiert. Da fing sie an zu zetern. Ich habe ihr gedroht, wenn sie mir nicht 10 Euro zurueckgibt, werde ich mich sowohl bei der Tourist-Info als auch bei der Stadtverwaltung ueber diesen Nepp beschweren. Das hat sie aber nicht beeindruckt.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:125%;"  &gt;Als ich dann aber sagte, dass ich mich bei der Handelskammer beschweren werde, hat sie mir den 10 Euro-Schein unter grossem Gezeter vor die Fuesse geworfen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:125%;"  &gt;Was lernen wir daraus? Sich nicht jede Abzocke achselzuckend gefallen zu lassen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-4370083089503472590?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/06/touristen-abzocke.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-999319033315001233</guid><pubDate>Fri, 08 Jun 2007 16:43:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-08T09:50:16.227-07:00</atom:updated><title>Eine Parkbank mit einem wunderschoenen Panorama</title><description>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich habe eine Parkbank mit einem tollen Panorama entdeckt.&lt;br /&gt;Am Rande derAltstadt gibt es einen Park. Dort gibt es einen Panoramaweg mit Baenken, von denen man einen wunderbaren Blick auf die Kathedrale hat. Einer dieser Baenke ist mein Lieblingsplatz geworden, auf der ich meine Siesta halte.&lt;br /&gt;Ich kann mich garnicht sattsehen an dem Blick auf das "Steingebirge" der Kathedrale.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-999319033315001233?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/06/eine-parkbank-mit-einem-wunderschoenen.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-6473771125924898181</guid><pubDate>Fri, 08 Jun 2007 15:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-11T02:34:30.501-07:00</atom:updated><title>Suedlaendische Hocktoilette ohne Haltegriffe</title><description>&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:130%;"  &gt;Soeben war ich auf einer oeffentlichen Toilette. Zu meiner Enttauschung war es eine suedlaendische Hocktoilette ohne Haltegriffe. Wie soll ich dabei mein Gleichgewicht halten, gleichzeitig meine Hosen festhalten und dann noch das Loch treffen? Und dann gab´s, wie h&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:130%;"  &gt;aufig hier in Spanien, kein Klopapier. Scheissen die hier nur Pferdeaeppel?&lt;br /&gt;Gluecklicherweise gab es nebenan ein Toilettenbecken, wie wir es gewohnt sind. Und das noch mit normalen Klopapier!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:130%;"  &gt;Ich brauche jedenfalls immer Papier zu meinem grossem Geschaeft!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-6473771125924898181?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/06/suedlaendische-hocktoilette-ohne.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-5831136856199680581</guid><pubDate>Thu, 07 Jun 2007 11:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-11T02:33:44.968-07:00</atom:updated><title>Super Stress am Morgen</title><description>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich gehe ja in der Fremde grundsaetzlich nur an den Geldautomaten, wenn die Bank geoeffnet hat. Und dann bevorzugt an den Automaten, der in der Schalterhalle steht. Dann kann man bei einer Fehlfunktion des Automaten sofort reklamieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Heute morgen kam ich also an einem Geldinstitut vorbei. Dort war aber nur ein Automat an der Strassenseite.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Nachdem ich also meine Karte eingesteckt und die Geheimzahl eingegeben hatte, passierte nichts mehr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Weder kam meine Karte heraus noch ging der Geldautomat. Das war auf einer belebten Geschaeftsstrasse. Andauernd kamen Leute vorbei und wollten ihre Karte in den Schlitz stecken. Wie sollte ich dabei in der Bank Bescheid sagen, welches Missgeschick ich hatte. Der Automat konnte ja jeden Augenblick meine Karte ausspucken. Dann aber blieb mir nichts anderes uebrig. Ich musste den Automaten aus den Augen lassen und in der Bank Bescheid sagen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Die Leute waren alle sehr beschaeftigt. Aber ich habe mich einfach vorgedraengelt. Dann eilte ich wieder zurueck um den Automaten zu bewachen. Endlich kam ein Mitarbeiter. Der holte meine Karte aus der Maschine. Ich bat ihn, dabeizubleiben, wenn ich jetzt Geld zapfe. Es haette ja passieren koennen, das der Automat den Magnetstreifen beschaedigt hat. Aber alles klappte reibungslos. Was war ich erleichtert!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-5831136856199680581?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/06/super-stress-am-morgen.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-8250923685471538846</guid><pubDate>Wed, 06 Jun 2007 16:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-06T10:15:23.120-07:00</atom:updated><title>Hurra, Hurra, Hurra!!</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#330000;"&gt;Voller Stolz und Freude kann ich die erfolgreiche Vollendung meines 3. Caminos vermelden. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;color:#ff0000;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="color:#330000;"&gt;Gestern bin ich auf dem &lt;/span&gt;&lt;span style="color:#330000;"&gt;Monte de Gozo (Berg der Freude) eingetroffen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:130%;color:#330000;"&gt;Der heisst so, weil sich in dem 5 km entfernten Dorf Lavakolla die Pilger gewaschen haben, um sauber vor dem Apostel zu erscheinen. Dann sammelten sie sich zu Gruppen und stuermten mit ihren letzten Kraeften den Huegel hinauf. Wer als erster oben ankam und somit die Kathedrale von Santiago zuerst sah, das war der Pilgerkoenig. Deshalb gibt es in unserem Lande soviele Menschen mit dem Namen Koenig, in England King und in Frankreich Roy.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:130%;color:#330000;"&gt;Heute morgen bin ich dann in der fruehen Morgensonne vom Berg in die Stadt hinuntergestiegen und zur Kathedrale gegangen. Ich muss aber bekennen, das dieser Weg durch endlos lange und unansehliche Vorstadtstrassen geht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:130%;color:#330000;"&gt;Der Pilgergottesdienst um 12.00 Uhr ist immer wieder ein bewegendes Ereignis. Viele Pilger treffen sich hier nach langer Reise wieder und es gibt stuermische Begruessungen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:130%;color:#330000;"&gt;Waehrend des Gottesdienstes kommen immer wieder Pilger mit ihren Rucksaecken an. Neben den Pfeilern liegen Haufen von Rucksaecken.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:130%;color:#330000;"&gt;Aber in der Stadt selbst ist hier der reinste Touristenrummel.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-8250923685471538846?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/06/hurra-hurra-hurra.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-5147318700925693840</guid><pubDate>Sat, 02 Jun 2007 16:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-13T01:14:40.661-07:00</atom:updated><title>Ein abgerissener Pilger</title><description>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich sehe inzwischen schon recht abgerissen aus. Hose, Weste und T-Shirt sind voller Rotweinflecken. Die Haare zottelig und verfilzt. Aber ich bin fit wie ein Turnschuh.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Von hier sind es noch rund 50 km bis Santiago. Aber ich rechne nicht damit, dass der Erzbischof mich in meinem Aufzug zu einer Audienz empfangen wird. Macht nix.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich denke, dass ich in 3 oder 4 Tagen am Ziel sein werde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jetzt wird es langsam Zeit, den Rueckflug zu organisieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Land hier erinnert mich immer mehr an unser Sauerland. Saftige Wiesen und fette Kuehe. Ich habe auch den Eindruck, dass die Bauern hier richer sind als in den anderen Regionen, durch die ich bisher gekommen bin.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Kuehe haben hier sehr grosse, spitze und breite Hoerner. Da kann man seine Waescheleine zwischen aufspannen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Vorhin ging eine solche Herde langsam auf einem schmalen Waldweg vor mir her. Und ich musste mich daran vorbeidraengeln. Der Bauer hat aber geguckt, dass ich ohne Furcht zwischen seinen Kuehen durchging.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-5147318700925693840?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/06/ein-abgerissener-pilger.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-1993986465874240474</guid><pubDate>Fri, 01 Jun 2007 16:08:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-06T10:15:55.561-07:00</atom:updated><title>Palas de Rei: Noch 65 km</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich bin jetzt in Palas de Rei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Gegend hier erinnert mich immer mehr an unser Sauerland. Auch das Klima ist zur Zeit wie bei uns. Nur dass die Natur hier viel ueppiger ist. Ich habe Pflanzen gesehen, die hier ueber mannsgross sind, die bei uns nur etwas ueber Kniehoehe wachsen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Das Wetter ist prima Wanderwetter. Ich bin fit wie ein Turnschuh.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Aber was mich bedenklich macht: Man sollte doch denken, das man nach wochenlanger Wanderugng immer staerker wird. Ich dachte immer, der Koerper setzt immer mehr Muskelmasse an. Was ich an mir beobachte: Ich werde immer schwaecher. Selbst bei kleinen Steigungen muss ich immer heaufiger Pausen machen um Luft zu schnappen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-1993986465874240474?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/06/noch-65-km.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-3591135970055972553</guid><pubDate>Tue, 29 May 2007 15:32:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-05-29T09:04:00.705-07:00</atom:updated><title>Wunderscheoene Etappen: Triacastela, Kloster Samos bis Sarría</title><description>Eigentlich sollte die Etappe Triacastela - Sarría mit 20 km in einer Etappe zu schafffen sein. Aber als ich beim Kloster Samos gegen 11:00h ankam, hatte ich einfach keine Lust mahr, weiterzugehen. ausserdem wollte ich mir auch wieder mal das Kloster anschauen.&lt;br /&gt;Ab Triacastela gibt es 2 Wegealternativen: Die historische ueber Calvor oder die schoenere ueber Kloster Samos. Ich habe mich fuer Kloster Samos entschieden. Zunaechst ging es 3 km ueber die Landstrasse. Das war recht spektakulaer, weil die Strasse durch eine enge Felsenschlucht geht.&lt;br /&gt;Nach 3 km ging es durch ein winziges Dorf. Die Dorfstrasse war gerade so breit, dass ein PKW durchpasste. Vor mir war gerade eine Kuhherde ueber dei Dorfstrasse gegangen. Die hatten die ganze Strassenbreite in Anspruch genommen. Alle Kuehe hatten den Duennpfiff. Ihr koennt euch vorstellen, wie da der Strassenzustand war.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Aha, deshalb trugen die Dorfbewohner alle Gummistiefel!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Was blieb mir uebrig? Hosenbeine hochgekrempelt und durch die Kacke durchgewatet. Am Bach dann die Schuhe abgewaschen.&lt;br /&gt;Anschliessend ging es auf einem romantischen Waldweg durch ein liebliches Tal. Der murmelnde Bach war mein Begleiter. Wunderschoen, zumal die Sonne durch die Baumwipfel schien. Bereits um 11:00 Uhr war ich beim Kloster Samos. Ich hatte einfach kein Lust weiterzugehen. Also blieb ich in der Klosterherberge. 80 Betten in einem riesigen Saal! Ihr koennt Euch das Schnarchkonzert vorstellen!&lt;br /&gt;Am Nachmittag habe ich an einer Klosterfuehrung teilgenommen.&lt;br /&gt;Dann gegen 19:15h war das Abendgebet der Moenche und anschliessend habe ich an der Messe teilgenommen. Beeinduckend. Aber frueher gab es in dem Kloster 600 Moenche, jetzt nur noch 15 meist ganz alte Maenner.&lt;br /&gt;Jetzt bin ich in Saría. Habe eine nette kleine private Herberge gefunden.&lt;br /&gt;Die Gegend hier erinnert mich an unser Sauerland. Im Gegensatz zu den bisher durchwanderten Gebieten ist diese Gegend reichlich mit Wasser gesegnet. Es heisst zu recht das "gruene Galicien".&lt;br /&gt;Vor dem O´Cebrairo war die Gegend recht trocken, ja sogar meist Halbwueste. Die war nur durch intensive Bewaesserung landwirtschaftlich zu nutzen.&lt;br /&gt;Hier gibt es viele Baeche und die ganze Landschaft strotzt in saftigem Gruen. Wo vorher die Huegel nur mit duerrem Gestruepp bewachsen waren, gibt es hier viele Baeume und sogar Waelder.&lt;br /&gt;Noch 114 km bis Santiago!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-3591135970055972553?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/05/wunderscheoene-etappen-triacastela.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>5</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-8405269591960807444</guid><pubDate>Sun, 27 May 2007 12:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-05-27T05:39:37.386-07:00</atom:updated><title>Im Nebel uebern den O´Cebreiro</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Weg urch das wunderschoene Tal Valcarce war sehr schoen. Man kommt durch vertraumte kleine Doerfer.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Nach der letzten Ortschaft muss man sich entscheiden, ob man die Asphaltstrasse oder den schoenen Waldweg nimmt. Ich habe mich fuer den Waldweg entschieden. Da gings aber so richtig zur Sache! Der Weg wurde immer steiler. Hoch ueber mir konnte ich die ersten Haueser von La Faba, meinem Etappenziel sehen. Aber bis dahin dauerte es noch. Der Weg wurde immer steiler. Ich konnte immer nur rund 20 Schritte gehen und musste dann nach Luft schnappen. Ich war total geschafft, als ich oben war.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;In dem Dorf wohnen nur noch 30 Einwohner. Dort hat die Jakobusgesellschft von Stuttgart das alte Pfarrhaus zu einer Pilgerherberge umgebaut und die verfallene Dorfkirche wieder hergerichtet. Bravo!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Naechsten Tag ging es weiter zum Pass O´Cebreiro. Es waren auf sehr schlechten Wegen auf rund 4 km noch rund 400 Hoehenmeter zu ueberwinden. Als ich oben auf 1.350 Meter ankam war ich wieder geschafft. Bald nach meinem Aufbruch in La Faba sah ich, dass sich ueber den Bergen die Wolken zusammenzogen. Als ich die Grenze von Galicien erreichte, stand ich im dichten Nebel. Der Nebel und Nieselregen hielten sich den ganzen Tag ueber.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Gipfelort ist ein reiner Touristenort. Mich hielt es dort nicht laenger.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich bin dann noch weiter ueber den Pass San Roque und den Alto de Pojo gegangen. Dort auf dem Alto de Pojo auf 1.300 m Hoehe gibt es 2 Gasthauser. Das eine hat noch eine kleine Pension und das andere in einem Anbau eine karge und rattenkalte Pilgerherberge. Dort blieb ich ueber Nacht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Heute Morgen bin ich bei Nebel, Kaelte und Nieselregen die 15 km nach Triacastela weitergegangen. Ich habe also von dem tollen Bergpanorama nichts gesehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Hier in Triacastela kann ich wieder im T-Shirt rumgehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-8405269591960807444?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/05/im-nebel-uebern-den-ocebreiro.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-6727182458624324842.post-5356407392364465744</guid><pubDate>Sun, 27 May 2007 11:49:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-05-27T05:14:58.807-07:00</atom:updated><title>Hoellenfahrt im Auto des Jesús Jato</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Jesús betreibt mit seiner Frau schon seit vielen Jahren seine private Pilgerherberge "Ave Fenix" in Villafranca del Bierzo. Das ist schon sowas wie eine Traditionsherberge. Nebenan hat die Stadtverwaltung eine eigene staedt. Herberge eroeffnet. Ich empfinde das als unfair gegenueber Jesús und seiner Frau. Deshalb bin ich bei Jesús abgestiegen. Die Herberge ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, wird aber mit viel Herz gefuehrt. Jesús und seine Frau sind sowas wie Institionen auf dem Camino.&lt;br /&gt;Jesús bringt fuer Pilger ihre Rucksaecke und manchmal auch die Pilger auf den 1.350 m hohen O´Cebrero.&lt;br /&gt;Am Morgen fragte er mich, ob ich auch nicht ein Stueck mitfahren wolle. Da konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und bin die 15 km bis Vega de Valcarce mitgefahren. Ich wusste, dass es die ersten 8 km immer auf dem Seitenstreifen hinter der Leitplanke der Landstrasse entlangging.&lt;br /&gt;Wir waren in seinem Auto 4 Passagiere. Dann gings los. Mir standen bald die Haare zu Berge. Jesús trat heftig aufs Gaspedal und schnippelte nur so die Kurven. Ich dachte jeden Moment, er nimmt die Leitpfosten mit.&lt;br /&gt;Dann ging´s auf die Autobahn. Da legte Jesús erst richtig los. Er wechselte staendig die Fahrbahnen. Er kuemmerte sich ueberhaupt nicht um die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Er fuhr, was sein klappriger Wagen hergab. Immer so um die 140 km/h herum. Auch bei den Tunneln, wo 90 km/h vorgeschrieben sind, hielt er seinn Tempo durch. Ja, er ueberholte sogar in den Tunneln die grossen Schwerlaster! Dabei redete er staendig auf mich ein, obwohl ich nix verstand. Dann begann er zu singen. Er lenkte nur mit einer Hand. Die andere Hand lag in seinem Schoss.&lt;br /&gt;Als er mich absetzte, war ich in Schweiss gebadet. Ich musste zunaechst in die Bar um meine Nerven zu beruhigen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6727182458624324842-5356407392364465744?l=pilgerjochen.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://pilgerjochen.blogspot.com/2007/05/hoellenfahrt-im-auto-des-jess-jato.html</link><author>noreply@blogger.com (dem alten Pilger Jochen Schmidtke)</author><thr:total xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'>0</thr:total></item></channel></rss>