Es ist am Morgen in Belorado.
Das Wetter ist diesig, Ich bin wie immer der letzte, der aufbricht, Macht nix, habe mir ja vorgenommen, es ruhig gehen zu lassen.
Gleich werde ich ruhig die 14 km bis Villafranca Montes de Oca gehen.
Samstag, 28. April 2007
Freitag, 27. April 2007
Welche Toilettentuer? Die mit dem "C" oder mit dem "S"?
Heute morgen in dem Luxushotel ging ich zur Toilette. Dort waren 2 polierte Mahagonitueren. Auf jeder ein polierter Messing-Buchstabe.
Auf der einen der Buchstabe "C" und auf der anderen der Buchstabe "S".
Ich oeffnete die Tuer mit dem "C".
Bingo! Das war die richtige Tuer.
Das "S" steht fuer Señoras und das "C" fuer Caballeros.
So kann sogar ein Gang zur Toilette zur kniffligen Angelegenheit werden.
Auf der einen der Buchstabe "C" und auf der anderen der Buchstabe "S".
Ich oeffnete die Tuer mit dem "C".
Bingo! Das war die richtige Tuer.
Das "S" steht fuer Señoras und das "C" fuer Caballeros.
So kann sogar ein Gang zur Toilette zur kniffligen Angelegenheit werden.
Dickes Luxus-Fruehstueck im 5-Sterne-Parador-Luxus-Hotel
Heute mache ich mir einen Faulenzer-Tag. Ich gehe heute nur 7 km bis Garñon.
Gestern wollte ich in die Pilgerherberge der Nonnen gehen, um denen etwas Geld zukommen zu lassen. Die oeffnen aber erst am 1. Mai.
Ich habe heute nacht in einer Privatwohnung geschlafen, weil die Gemeindeherberge voll war.
Gestern abend hat es noch stark geregnet. Heute morgen auch. 11 Grad.
Jetzt scheint aber die Sonne.
Ich habe mir heute ein Luxus-Fruehstuecksbuffett im 5-Sterne-Parador-Luxus-Hotel geleistet.
Ein riesiges Buffett mit vielen Koestlichkeiten. Ich habe mir den Bauch so richtig vollgeschlagen bis ich nicht mehr konnte. Kostete 15 Euro. War es mir wert. Bin ja kein Armutspilger.
Gestern wollte ich in die Pilgerherberge der Nonnen gehen, um denen etwas Geld zukommen zu lassen. Die oeffnen aber erst am 1. Mai.
Ich habe heute nacht in einer Privatwohnung geschlafen, weil die Gemeindeherberge voll war.
Gestern abend hat es noch stark geregnet. Heute morgen auch. 11 Grad.
Jetzt scheint aber die Sonne.
Ich habe mir heute ein Luxus-Fruehstuecksbuffett im 5-Sterne-Parador-Luxus-Hotel geleistet.
Ein riesiges Buffett mit vielen Koestlichkeiten. Ich habe mir den Bauch so richtig vollgeschlagen bis ich nicht mehr konnte. Kostete 15 Euro. War es mir wert. Bin ja kein Armutspilger.
Donnerstag, 26. April 2007
Kikerikiee Huehner in der Kathedrale
Hallo Freunde.
Jetzt bin ich in Santo Domingo de la Calzada.
Gestern gab es ein Gewitter. Ich war aber rechtzeitig in der Herberge. Massenunterkunft. Die Betten eng an eng.
Beim Abmarsch nieselte es. Das ging bis Mittag so. In Azofra wollte ich Roland Kolle aus Aachen besuchen, der dort eine Herberge betreibt. Leider war er nicht zuhause. Dafuer habe ich mir in der Bar den Bauch voll gehauen: 2 Spiegeleier mit Schinken und Brot. Dazu einen Kaffee. Als Abschluss noch ein Glas Bier. Pfui, und sowas am Morgen um halb zehn.
Der Regen wurde staerker und wuchs sich zu einem Landregen aus. Die Wege wurden matschig und der Lehm klebte an den Fuessen. Die Schuhe wurden Kilo-schwer!
Bei km 15 in Cirinñuela wollte ich Jutta Lupprich besuchen, die dort eine Herberge betreibt. War leider auch nicht zuhause. Schade!
Ich bin dafuer in die oertliche Bar gegangen und habe mich mit einem Bier getroestet. Es stellte sich heraus, dass die junge Frau dort Russin ist. Was es alles auf dem Camino gibt!!
Gergen 2 Uhr war ich hier. ich wollte eigentlich die Nonnen hier unterstuetzen, die hier eine Herberge betreiben. Mir wurde leider nicht geoeffnet.
Ich ging dann letztlich zur Herberge der hiesigen Bruderschaft. Leider hatte ich mit dem Warten auf die Nonnenherberge einfach zu viel Zeit vertroedelt. Als ich dran war, war die Herberge voll. Son Schiet!
Aber der Hospitalero hat dann noch fuer uns ein Privatquartier besorgt. Ich schlafe mit einem Paar in einem Raum. Ich habe denen streng verboten, irgendwelche Dinge miteinander anzustellen. Sie versicherten mir, sie seien dazu sowieso viel zu muede.
Leider hat der Hahn in der Kirche nicht gekraeht.
Dummerweise habe ich mir ganz gegen meine Gewohnheit nicht gemerkt, in welchen Eingang die Frau mit uns gegangen ist. Ich weiss also zur Zeit nicht, wie ich mein Schlafquartier wiederfinden soll.
Jetzt bin ich in Santo Domingo de la Calzada.
Gestern gab es ein Gewitter. Ich war aber rechtzeitig in der Herberge. Massenunterkunft. Die Betten eng an eng.
Beim Abmarsch nieselte es. Das ging bis Mittag so. In Azofra wollte ich Roland Kolle aus Aachen besuchen, der dort eine Herberge betreibt. Leider war er nicht zuhause. Dafuer habe ich mir in der Bar den Bauch voll gehauen: 2 Spiegeleier mit Schinken und Brot. Dazu einen Kaffee. Als Abschluss noch ein Glas Bier. Pfui, und sowas am Morgen um halb zehn.
Der Regen wurde staerker und wuchs sich zu einem Landregen aus. Die Wege wurden matschig und der Lehm klebte an den Fuessen. Die Schuhe wurden Kilo-schwer!
Bei km 15 in Cirinñuela wollte ich Jutta Lupprich besuchen, die dort eine Herberge betreibt. War leider auch nicht zuhause. Schade!
Ich bin dafuer in die oertliche Bar gegangen und habe mich mit einem Bier getroestet. Es stellte sich heraus, dass die junge Frau dort Russin ist. Was es alles auf dem Camino gibt!!
Gergen 2 Uhr war ich hier. ich wollte eigentlich die Nonnen hier unterstuetzen, die hier eine Herberge betreiben. Mir wurde leider nicht geoeffnet.
Ich ging dann letztlich zur Herberge der hiesigen Bruderschaft. Leider hatte ich mit dem Warten auf die Nonnenherberge einfach zu viel Zeit vertroedelt. Als ich dran war, war die Herberge voll. Son Schiet!
Aber der Hospitalero hat dann noch fuer uns ein Privatquartier besorgt. Ich schlafe mit einem Paar in einem Raum. Ich habe denen streng verboten, irgendwelche Dinge miteinander anzustellen. Sie versicherten mir, sie seien dazu sowieso viel zu muede.
Leider hat der Hahn in der Kirche nicht gekraeht.
Dummerweise habe ich mir ganz gegen meine Gewohnheit nicht gemerkt, in welchen Eingang die Frau mit uns gegangen ist. Ich weiss also zur Zeit nicht, wie ich mein Schlafquartier wiederfinden soll.
Mittwoch, 25. April 2007
Navarrete - Najera = 16,5 km
Am 8. Tag meine Pilgerschaft bin ich in Navarrete einmarschiert. Ich habe in diesen 8 Tagen rund 125 km zurueckgelegt. Das Wetter war prima Wanderwetter. Leicht bedeckt und nicht so warm wie in den letzten Tagen.
Die Herberge in Najera ist leider immer noch eine Notherberge. Die Renovierung der Klosterherberge sollte bereits 2006 abgeschlossen sein. Ist aber nicht. Manjaña, Manjaña!
Diese Notherbege ist eine Art Baracke, in der die Doppelstock-Betten eng an eng stehen.
Was solls: Hauptsache ich habe einen Platz zum Schlafen.
Beim Auspacken des Rucksackes kriegte ich eionen tollen Schreck. Ich gehe seit einigen Tagen mit kurzen Hosen. Die Hosenbeine habe ich "abgezippt". Als ich in die Stadt gehen wollte, musste ich fesstelen, dass iein Hosenbein verlorengegange ist. Solch ein Pech! Ich habe den Rucksack mehrmals durchsucht, aber das Hosenbein blieb verschwunden. Was sollte ich machen? Ich werde noch ueber mehrere Gebirge gehen und dort kann es kalt werden. Eine Hose mit nur einem Bein wird mir dort nicht viel nuetzen. Ich machte mich also mit dem Gedanken vertraut, eine neue Hose zu kaufen.
Dann schaute ich nochmal mit wenig Hoffnung unters Bett: Da lag das verlorene Hosenbein. Welch ein Glueck, obwohl eine neue Hose auch nicht alle Welt kostet.
Ich bin in den letzten 8 Tagen 125 km gegangen. Das mag wenig klingen. Aber wer die Wege hier kennt und auch das Klima, der wird mehr Verstaendnis aufbringen. Und wie ich in meinem ersten Eintrag ja sagt, will ich es diesmal langsam gehen lassen.
Bis Santiago sind se noch 575 km!
Ich weiss nicht, ob jemand mein Geschreibsel liest. Jedenfalls gibt es nur wenige Kommentare. Egal. Dieser Blog ist auch eine Art Tagebuch fuer mich.
Tschuess fuer heute.
Jochen
Die Herberge in Najera ist leider immer noch eine Notherberge. Die Renovierung der Klosterherberge sollte bereits 2006 abgeschlossen sein. Ist aber nicht. Manjaña, Manjaña!
Diese Notherbege ist eine Art Baracke, in der die Doppelstock-Betten eng an eng stehen.
Was solls: Hauptsache ich habe einen Platz zum Schlafen.
Beim Auspacken des Rucksackes kriegte ich eionen tollen Schreck. Ich gehe seit einigen Tagen mit kurzen Hosen. Die Hosenbeine habe ich "abgezippt". Als ich in die Stadt gehen wollte, musste ich fesstelen, dass iein Hosenbein verlorengegange ist. Solch ein Pech! Ich habe den Rucksack mehrmals durchsucht, aber das Hosenbein blieb verschwunden. Was sollte ich machen? Ich werde noch ueber mehrere Gebirge gehen und dort kann es kalt werden. Eine Hose mit nur einem Bein wird mir dort nicht viel nuetzen. Ich machte mich also mit dem Gedanken vertraut, eine neue Hose zu kaufen.
Dann schaute ich nochmal mit wenig Hoffnung unters Bett: Da lag das verlorene Hosenbein. Welch ein Glueck, obwohl eine neue Hose auch nicht alle Welt kostet.
Ich bin in den letzten 8 Tagen 125 km gegangen. Das mag wenig klingen. Aber wer die Wege hier kennt und auch das Klima, der wird mehr Verstaendnis aufbringen. Und wie ich in meinem ersten Eintrag ja sagt, will ich es diesmal langsam gehen lassen.
Bis Santiago sind se noch 575 km!
Ich weiss nicht, ob jemand mein Geschreibsel liest. Jedenfalls gibt es nur wenige Kommentare. Egal. Dieser Blog ist auch eine Art Tagebuch fuer mich.
Tschuess fuer heute.
Jochen
Dienstag, 24. April 2007
20 km von Viana nach Navarrete
Hallo Leute.
Heute hatte ich einen prima Tag.
Ich bin so gegen 8:00 Uhr losgekommen. Der Weg war sehr angenehm. Die Sonne schien mild, die Voegel sangen, die Temperatur war angenehm. Es ging bis Logroño durch ein Naturschutzgebiet.
Vor Logroño machte ich am Stand von Doña Felise Halt. Doña Felise ist eine legendaere Person auf dem Camino. Bereits Ihre Mutter hatte vor ihrem hause einen Stand aufgeschlagen und bot den vorbeikommenden Pilgern Getraenke und einen Stempel in den Pilgerpass an. Dei Getraenke liess sie sich bezahlen und fuer den Stempel erwartete sie eine Spende.
Die Mutter ist 2002 gestorben. Jetzt fuehrt ihre Tochter diese Tradition fort. Ich habe natuerlich angehalten und mir den obligatorischen Stempel bei ihr geholt und dann noch eine Dose Bier gekauft.
Logroño ist eine normale Grossstadt. Ich wollte mir das nicht antun und stundenlang durch die ausfallstrassen zu latschen. Deshalb habe ich mich in einen Bus gesetzt und habe mich zum Stadtrand fahren lassen.
Kurz nachdem ich ausgestiegen war stiess ich auf einen alten Spanier, der in den 50er Jahren in donaueschingen gearbeeitet hatte. Er sprach ein passables Deutsch und liess es sioch nicht nehmen. mich bis zum Jakobsweg zu fuehren.
Der weitere Weg war wieder angenehm. Es war nur ein mittlerer Huegel zu ueberqueren.
Heute ist mein 7. Tag auf dem Camino und ich will ihn mit einem Pilgermenue feiern.
Heute hatte ich einen prima Tag.
Ich bin so gegen 8:00 Uhr losgekommen. Der Weg war sehr angenehm. Die Sonne schien mild, die Voegel sangen, die Temperatur war angenehm. Es ging bis Logroño durch ein Naturschutzgebiet.
Vor Logroño machte ich am Stand von Doña Felise Halt. Doña Felise ist eine legendaere Person auf dem Camino. Bereits Ihre Mutter hatte vor ihrem hause einen Stand aufgeschlagen und bot den vorbeikommenden Pilgern Getraenke und einen Stempel in den Pilgerpass an. Dei Getraenke liess sie sich bezahlen und fuer den Stempel erwartete sie eine Spende.
Die Mutter ist 2002 gestorben. Jetzt fuehrt ihre Tochter diese Tradition fort. Ich habe natuerlich angehalten und mir den obligatorischen Stempel bei ihr geholt und dann noch eine Dose Bier gekauft.
Logroño ist eine normale Grossstadt. Ich wollte mir das nicht antun und stundenlang durch die ausfallstrassen zu latschen. Deshalb habe ich mich in einen Bus gesetzt und habe mich zum Stadtrand fahren lassen.
Kurz nachdem ich ausgestiegen war stiess ich auf einen alten Spanier, der in den 50er Jahren in donaueschingen gearbeeitet hatte. Er sprach ein passables Deutsch und liess es sioch nicht nehmen. mich bis zum Jakobsweg zu fuehren.
Der weitere Weg war wieder angenehm. Es war nur ein mittlerer Huegel zu ueberqueren.
Heute ist mein 7. Tag auf dem Camino und ich will ihn mit einem Pilgermenue feiern.
Montag, 23. April 2007
Viana
Gestern bin ich doch tatsaechlich 20 km gegangen. Von Lorca bin ich kurz nach 7:00 Uhr losgekommen. Es ging durch eine liebliche Lasndschaft. Der Kukuk rief und die Voegel sangen und die Temperatur war angenehm. Herrlich!
Bereits gegen 10:00 kam ich in Los Arcos an. Dann gings auf einem gut gebahnten Weg weiter. Schon von weitem sah ich die Stadt, die ich fuer Torres del Rio hielt auf einem Berge liegen. Als ein Bauer vorbeikam sagte er mir, das ist nicht Torres del Rio, sondern Sansol, 2 km vor Torres del Rio. Als ich in Sansol ankam, war die Bar nicht geoeffnet. Es gab nur 2 Getraenkeautomaten. Bei einem Erfrischungsgetraenk laeuteten die Kirchenglocken. Es war Sonntag.
Die Messe begann gerade und ich habe die Messe mitgefeiert. Beim Friedensgruss, als wir uns alle die Hand reichten, bekam ich feuchte Augen.
Ich bin dem Herrgott so sehr dankbar, dass ich sowas noch erleben darf.
Heute bin ich in Viana angelangt. Ein schoenes Staedtchen. Es waren zwar nur 10 km aber die hatten es in sich. Dauernd ging es auf und ab. die Stadt konnte man schon von weitem sehen, aber sie kam und kam nicht naeher. Ich war bereits kurz nach 11:00 Uhr dort. Da habe ich mich erstmal in den wunderschoenen Park neben der Herberge gesetzt. Ein toller Ausblick in die Landschaft, die noch vor mir liegt.
Ich bin so sehr glueckich, dass ich das alles noch erleben darf!!
Bereits gegen 10:00 kam ich in Los Arcos an. Dann gings auf einem gut gebahnten Weg weiter. Schon von weitem sah ich die Stadt, die ich fuer Torres del Rio hielt auf einem Berge liegen. Als ein Bauer vorbeikam sagte er mir, das ist nicht Torres del Rio, sondern Sansol, 2 km vor Torres del Rio. Als ich in Sansol ankam, war die Bar nicht geoeffnet. Es gab nur 2 Getraenkeautomaten. Bei einem Erfrischungsgetraenk laeuteten die Kirchenglocken. Es war Sonntag.
Die Messe begann gerade und ich habe die Messe mitgefeiert. Beim Friedensgruss, als wir uns alle die Hand reichten, bekam ich feuchte Augen.
Ich bin dem Herrgott so sehr dankbar, dass ich sowas noch erleben darf.
Heute bin ich in Viana angelangt. Ein schoenes Staedtchen. Es waren zwar nur 10 km aber die hatten es in sich. Dauernd ging es auf und ab. die Stadt konnte man schon von weitem sehen, aber sie kam und kam nicht naeher. Ich war bereits kurz nach 11:00 Uhr dort. Da habe ich mich erstmal in den wunderschoenen Park neben der Herberge gesetzt. Ein toller Ausblick in die Landschaft, die noch vor mir liegt.
Ich bin so sehr glueckich, dass ich das alles noch erleben darf!!
Freitag, 20. April 2007
Hitze auf dem Weg nach Lorca
Ein warmer Nachmittag in Lorca, rund 15 km hinter Puente de la Reina (Bruecke der Koenigin). Ich merken doch meine 71 Jahre. Ich gehe pro Tag lediglich 15 km. Das reicht mir. Wer noch nicht den Camino gegangen ist, wird meinen, 15 km sind ein Klacks. Aber nicht auf dem Camino!
Es geht auf rauhen Wegen bergauf und bergab. Als ich von Pamplona losging, ging es einige km sanft bergauf und bergab. Dann aber gings los! Der Aufstieg zum "Alto de Perdon"!
Pamplona liegt auf einer Hoehe von 250 m. Der Kamm des "Alto de Perdon" liegt auf 780 m. Es ging eine lange Strecke immer nur bergauf. UNd die sonne brannte. Ich bin recht spaet von Pamplona weggekommen. Etwa um 11:00 Uhr. Zu spaet.
Vom Bergkamm ging es rund 1.5km sehr steil bergab. Der Untergrund betand aus grobem Geroell. Ich musste streng darauf achten, wohin ich meine Fuesse setzen konnte.. Dann kam ich endlich nach Uterge. dort gibt es eine gute Herberge mit angeschlossenem Restaurant. Ich war bei der ankunft sehr erschoepft und habe einen Eimer Bier bestellt. Der zischte.
Naechsten Tag gings in der Fruehe bei milden Temperaturen los. Ich habe auch den Umweg nach Sant Eunate gemacht. Eine von Geheimnissen umrankte Kirche in einem schoenen Tal in der Einsamkeit. Man nimt an, dass es eine Kirche des Templerordens ist. Man hat auch mit Jakobsmuscheln verzierte Graeber von Pilgern dort gefunden. Der Ursprung und die Geschichte dieser Kirche werden wohl fuer immer ein Geheimnis bleiben.
Puente de la Reina. Das ist der Ort mit der schoenen Bruecke. Hier ein Bild von der Bruecke: http://www.helmut-dietz.de/htm_bild_nspan/plareina.html
Gestern Nacht habe ich im Keller des Hotels Jakue in Puente de la Reina uebernachtet. Das ist ein 3-Sterne-Hotel, das im Keller eine Pilgerherberge betreibt.
Hier in Lorca, einem winzigen Kaff, gibt es sogar 2 Herbergen. Eine vornehme und eine sehr einfache aber von einem jungen Paar mit viel Herz betriebene Herberge.
Ich habe die einfache Herberge gewaehlt um das junge Paar zu unterstuetzen.
Mit mir auf dem Zimmer ist ein junger Mann aus der Naehe von Leipzig.
So, bis dann.
Jochen
Es geht auf rauhen Wegen bergauf und bergab. Als ich von Pamplona losging, ging es einige km sanft bergauf und bergab. Dann aber gings los! Der Aufstieg zum "Alto de Perdon"!
Pamplona liegt auf einer Hoehe von 250 m. Der Kamm des "Alto de Perdon" liegt auf 780 m. Es ging eine lange Strecke immer nur bergauf. UNd die sonne brannte. Ich bin recht spaet von Pamplona weggekommen. Etwa um 11:00 Uhr. Zu spaet.
Vom Bergkamm ging es rund 1.5km sehr steil bergab. Der Untergrund betand aus grobem Geroell. Ich musste streng darauf achten, wohin ich meine Fuesse setzen konnte.. Dann kam ich endlich nach Uterge. dort gibt es eine gute Herberge mit angeschlossenem Restaurant. Ich war bei der ankunft sehr erschoepft und habe einen Eimer Bier bestellt. Der zischte.
Naechsten Tag gings in der Fruehe bei milden Temperaturen los. Ich habe auch den Umweg nach Sant Eunate gemacht. Eine von Geheimnissen umrankte Kirche in einem schoenen Tal in der Einsamkeit. Man nimt an, dass es eine Kirche des Templerordens ist. Man hat auch mit Jakobsmuscheln verzierte Graeber von Pilgern dort gefunden. Der Ursprung und die Geschichte dieser Kirche werden wohl fuer immer ein Geheimnis bleiben.
Puente de la Reina. Das ist der Ort mit der schoenen Bruecke. Hier ein Bild von der Bruecke: http://www.helmut-dietz.de/htm_bild_nspan/plareina.html
Gestern Nacht habe ich im Keller des Hotels Jakue in Puente de la Reina uebernachtet. Das ist ein 3-Sterne-Hotel, das im Keller eine Pilgerherberge betreibt.
Hier in Lorca, einem winzigen Kaff, gibt es sogar 2 Herbergen. Eine vornehme und eine sehr einfache aber von einem jungen Paar mit viel Herz betriebene Herberge.
Ich habe die einfache Herberge gewaehlt um das junge Paar zu unterstuetzen.
Mit mir auf dem Zimmer ist ein junger Mann aus der Naehe von Leipzig.
So, bis dann.
Jochen
Mittwoch, 18. April 2007
Rennen mit den Bullen um die Wette in Pamplona
Hallo.
Ihc sitze gerade in der oeffentltlichen Buecherei in von Pamplona. Hier kann man umsonst surfen.
Ich hatte einen guten Flug von Paderborn nach Bilbao mit Umsteigen in Palma de Mallorca. Ich sage euch: Der Flughafen ist riesig. Beim Aussteigen habe ich noch mit einem Bekannten geschwatzt und bin dann irgendwo falsch abgebogen in dem riesigen Flughafengebaeude. Ich bin gelaufen und gelaufen. Der Flugsteig 53 von wo ich weiterfliegen musst, kam nicht naeher. Ich bin bald alle Gaenge durchgelaufen, bis ich an der richtigen Stelle war. War eine gute Vorbereitung auf den Camino.
Gluecklicherweise kam das Flugzeug puenktlich in Bilbao an und ich konnte noch den 18:00 Uhr Bus nach Pamplona kriegen. Als ich in der Herberge ankam, war alles besetzt. Aber sie hatten fuer mich noich eine Matratze.
So, jetzt will ich mich noch furz mit einem koestlichen "Café con Leche" staerken und dann gehts auf den Camino!
Gruss an alle zuhause gebliebenen.
Ihc sitze gerade in der oeffentltlichen Buecherei in von Pamplona. Hier kann man umsonst surfen.
Ich hatte einen guten Flug von Paderborn nach Bilbao mit Umsteigen in Palma de Mallorca. Ich sage euch: Der Flughafen ist riesig. Beim Aussteigen habe ich noch mit einem Bekannten geschwatzt und bin dann irgendwo falsch abgebogen in dem riesigen Flughafengebaeude. Ich bin gelaufen und gelaufen. Der Flugsteig 53 von wo ich weiterfliegen musst, kam nicht naeher. Ich bin bald alle Gaenge durchgelaufen, bis ich an der richtigen Stelle war. War eine gute Vorbereitung auf den Camino.
Gluecklicherweise kam das Flugzeug puenktlich in Bilbao an und ich konnte noch den 18:00 Uhr Bus nach Pamplona kriegen. Als ich in der Herberge ankam, war alles besetzt. Aber sie hatten fuer mich noich eine Matratze.
So, jetzt will ich mich noch furz mit einem koestlichen "Café con Leche" staerken und dann gehts auf den Camino!
Gruss an alle zuhause gebliebenen.
Labels:
Jochen
Donnerstag, 5. April 2007
Am Dienstag, den 17. April geht es los!
Es ist bald soweit. Nur noch wenige Tage.
Am Dienstag fliege ich nach Bilbao.
Das Flugzeug ist so gegen 16:30 Uhr dort. Je nachdem, wie es mit der Gepäckausgabe klappt, schaffe ich noch den 18:00 Uhr-Bus nach Pamplona. der braucht für die Strecke rund 2 Stunden.
Wenn ich erst den 20:00 Uhr-Bus kriege, bin ich erst gegen 22:00 Uhr in Pamplona. Dann brauche ich noch 20 Minuten bis zur Herberge. Dann schlafen dort schon alle.
Wenn ich den 18:00 Uhr Bus nicht schaffe, werde ich in Bilbao übernachten. Man hat mir dort im Zentrum eine kleine preiswerte Pension empfohlen.
Ich bin ja Rentner und habe mehr Zeit als Geld. Ich werde mir auf diesem meinen dritten Camino sehr viel Zeit lassen. Ist doch egal, wie lange ich nach Santiago brauche. Hauptsache ich komme an.
Ich werde ganz gemütlich gehen und je nach Entfernung zur nächsten Unterkunft maximal 20 km gehen. Besser aber noch weniger.
Mein Rucksack ist fertig gepackt. Er wiegt ohne Wasser und Verpflegung nur 7,5 KG. Das ist ein sehr guter Wert. Viele Pilger schleppen über 10 KG mit sich. Bei meinem Aufenthalt als Herbergsvater in unserer "Casa Paderborn" in Pamplona habe ich viele Pilger zum Postamt begleitet, die überflüssiges Zeug voraus nach Santiago geschickt haben. Da kamen manche gebeugt unter ihrem viel zu schweren Rucksack mit letzter Kraft in die Herberge. Ich habe viele beraten und sie konnten aufgrund meiner Beratung ihren Rucksack um 3-4 KG erleichtern.
Ich werde euch auf dem laufenden halten.
Bis dann.
Jochen
Am Dienstag fliege ich nach Bilbao.
Das Flugzeug ist so gegen 16:30 Uhr dort. Je nachdem, wie es mit der Gepäckausgabe klappt, schaffe ich noch den 18:00 Uhr-Bus nach Pamplona. der braucht für die Strecke rund 2 Stunden.
Wenn ich erst den 20:00 Uhr-Bus kriege, bin ich erst gegen 22:00 Uhr in Pamplona. Dann brauche ich noch 20 Minuten bis zur Herberge. Dann schlafen dort schon alle.
Wenn ich den 18:00 Uhr Bus nicht schaffe, werde ich in Bilbao übernachten. Man hat mir dort im Zentrum eine kleine preiswerte Pension empfohlen.
Ich bin ja Rentner und habe mehr Zeit als Geld. Ich werde mir auf diesem meinen dritten Camino sehr viel Zeit lassen. Ist doch egal, wie lange ich nach Santiago brauche. Hauptsache ich komme an.
Ich werde ganz gemütlich gehen und je nach Entfernung zur nächsten Unterkunft maximal 20 km gehen. Besser aber noch weniger.
Mein Rucksack ist fertig gepackt. Er wiegt ohne Wasser und Verpflegung nur 7,5 KG. Das ist ein sehr guter Wert. Viele Pilger schleppen über 10 KG mit sich. Bei meinem Aufenthalt als Herbergsvater in unserer "Casa Paderborn" in Pamplona habe ich viele Pilger zum Postamt begleitet, die überflüssiges Zeug voraus nach Santiago geschickt haben. Da kamen manche gebeugt unter ihrem viel zu schweren Rucksack mit letzter Kraft in die Herberge. Ich habe viele beraten und sie konnten aufgrund meiner Beratung ihren Rucksack um 3-4 KG erleichtern.
Ich werde euch auf dem laufenden halten.
Bis dann.
Jochen
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