Mittwoch, 17. Oktober 2007

Die Casa Paderborn in Pamplona

Hier will ich mal etwas ueber die Casa Paderborn in Pamplona berichten.
Im Jahre 1998 hat sich der Freundeskreis der Jakobuspilger Paderborn konstituiert. Am 23.05.2002 erhielten wir die kirchliche Approbation durch den Erzbischof von Paderborn, Johannes Joachim Kardinal Degenhardt und am 05.06.2002 wurde unser Freundeskreis an die Universale Erzbruderschaft des Apostels Santiago (Archicofradía Universal del Apóstol Santiago) in Santiago de Compostela angeschlossen
Die Staedte Pamplona und Paderborn sind seit vielen Jahren Partnerstaedte.
Als im Jahre 2005 ein staedtisches Haus, in dem vormals der verstorbenen Veterinaer wohnte, leer stand, bestand die Berfuerchtung, dass das unbewohnte Haus in kurzer Zeit zur Ruine wird. Das Haus war urspruenglich das Wohnhaus des Muellers der Muehle nur 100 Meter flussaufwaerts.

Die Stadt hat im Rahmen der Staedtepartnerschaft unserer beiden Staedte unserem Freundeskreis der Jakobuspilger das Haus als Pilgerherberge angeboten.
Unser leider viel zu frueh verstorbene Praesident Prof. Dr. theol. Herr hat viele schlaflose Naechte verbracht um dieses Angebot anzunehmen.
Schliesslich hat er zugegriffen. Seit 1. April 2006 betreiben wir in diesem Haus unsere Pilgerherberge "Casa Paderborn".
Die Stadt Pamplona hat uns dieses Haus kostenlos zur Verfuegung gestellt. Sie zahlt sogar die Kosten fuer Strom, Wasser und Abwasser. Wir muessen nur das Oel fuer die Heizung und das Warmwasser bezahlen und das Haus ausruesten und betreiben.
Mitglieder unseres Vereins gehen fuer 3 Wochen nach Pamplona um als Ehrenamtliche Dienst an den Pilgern zu tun.
Die Casa Paderborn
Das Problem ist nur: Das Haus steht unmittelbar am der Muehlenunflut des Rio Arga. Und der Fluss fuerht regelmaessig im Fruehjahr zur Zeit der Schneeschmelze in den Pyreneen Hochwaser und dann wird der Keller ueberflutet. Wir muessen vor der Schliessung in der Winterzeit alles hoch auf den Dachboden schleppen.