Es ist klar, Santiago ist eine Touristen-Hochburg. Da koennen die Preise nicht wie in den kleinen Doerfern sein. Aber gestern hat man doch bei der Abzocke uebertrieben.
Aber nicht mit mir!
In einem Lokal in der Altstadt habe ich eine Kaeseplatte mit diversen Kaesen bestellt. Dazu noch eine Flasche Weisswein.
Der Wein kostete in den Doerfern so um die 4 Euro pro Flasche. Klar, das solche Preise hier nicht gelten. Das kann ich auch nachvollziehen.
Die Kaeseplatte kostete 8,50 Euro. Aber der Wein: Die Frau hatte mir doch tatsaechlich 17,50 Euro fuer die Flasche berechnet. Unverschaemt:
Aber mit mir macht man sowas nicht!
Die haette mich wenigstens fragen muessen, in welcher Preislage ich den Wein wuenschte. Aber so einfach den teuersten Wein zu servieren, das geht denn doch zu weit.
Ich habe den Preis reklamiert. Da fing sie an zu zetern. Ich habe ihr gedroht, wenn sie mir nicht 10 Euro zurueckgibt, werde ich mich sowohl bei der Tourist-Info als auch bei der Stadtverwaltung ueber diesen Nepp beschweren. Das hat sie aber nicht beeindruckt.
Als ich dann aber sagte, dass ich mich bei der Handelskammer beschweren werde, hat sie mir den 10 Euro-Schein unter grossem Gezeter vor die Fuesse geworfen.
Was lernen wir daraus? Sich nicht jede Abzocke achselzuckend gefallen zu lassen.
Sonntag, 10. Juni 2007
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