Voller Stolz und Freude kann ich die erfolgreiche Vollendung meines 3. Caminos vermelden.
Gestern bin ich auf dem Monte de Gozo (Berg der Freude) eingetroffen.
Der heisst so, weil sich in dem 5 km entfernten Dorf Lavakolla die Pilger gewaschen haben, um sauber vor dem Apostel zu erscheinen. Dann sammelten sie sich zu Gruppen und stuermten mit ihren letzten Kraeften den Huegel hinauf. Wer als erster oben ankam und somit die Kathedrale von Santiago zuerst sah, das war der Pilgerkoenig. Deshalb gibt es in unserem Lande soviele Menschen mit dem Namen Koenig, in England King und in Frankreich Roy.
Heute morgen bin ich dann in der fruehen Morgensonne vom Berg in die Stadt hinuntergestiegen und zur Kathedrale gegangen. Ich muss aber bekennen, das dieser Weg durch endlos lange und unansehliche Vorstadtstrassen geht.
Der Pilgergottesdienst um 12.00 Uhr ist immer wieder ein bewegendes Ereignis. Viele Pilger treffen sich hier nach langer Reise wieder und es gibt stuermische Begruessungen.
Waehrend des Gottesdienstes kommen immer wieder Pilger mit ihren Rucksaecken an. Neben den Pfeilern liegen Haufen von Rucksaecken.
Aber in der Stadt selbst ist hier der reinste Touristenrummel.
Mittwoch, 6. Juni 2007
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4 Kommentare:
Hallo Jochen,
herzlichen Glückwunsch zum vollendeten Camino!!!
Ein schönes Genießen von Santiago und Gottes Segen für die Rückreise,
Regine
Hallo Jochen,
ich verfolge Ihren Weg seit 2 Wochen.Und freue mich aus ganzem Herzen über ihre Ankunft.
Danke für alles.
Und für allezeit: Buen Camino!!
Markus
Lieber Jochen,
herzlichen Glückwunsch. Dein Camino hat meine Vorfreude noch gesteigert. Ich werde am 5. Juli von Pamplona aus losgehen und habe Deinen Weg sher aufmerksam verfolgt. Ich wünsche Dir eine schöne Heimreise und allzeit buen Camino!
Viele Grüße aus Berlin
Jörg
Hallo Jochen,
ich bin 60 Jahre und war noch nie auf dem Camino.
Nun da ich in Frührente gehe, habe ich den Wunsch endlich diesen Weg zu gehen. Ich habe mich gefreut von Deinem Camino zu hören und habe den Mut bekommen, nun alleine loszulegen. Ich möchte den ganzen Weg gehen - von Reutlingen nach Santiage - aber ganz langsam - einen Tag nach dem anderen.
Gottes Segen Dir. Es ist so wundervoll von Menschen zu hören die im Alter noch so viel Mut haben. Vera
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