Auf der vorgestrigen Etappe teilte sich der Camino in Virgen del Camino kurz hinter León.
Die meisten Pilger gingen den ausgetretenen Pfad immer entlang der N120 bis Hóspital del Órbigo.
Ich bin die 3 km laengere aber landschaftlich schoenere Strecke ueber Villar de Mazarife gegangen. Dort kommt also nur der kleinere Teil des Pilgerstroms vorbei.
Stellt Euch vor, dort in dem winzigen Dorf gab es 3 Herbergen. die musssten sich den kleinen Strom der Pilger und deren Geld teilen. Ihr koennt euch denken, wie scharf der Konkurrenzkampf unter den 3 Herbergen ist. Der wird sogar mit unfairen Mitteln ausgetragen.
Hier in Astorga gibt es 2 grosse Herbergen. die staedtische und eine private. Auch hier herrscht erbitterter Konkurrenzkampf. Die staedtische hHerberge liegt in der Pole Position, d.h. am Eingang zum Stadtzentrum. Waehrend die private mittten in der Stadt nahe der Kathedrals liegt. Als ich in die Stadt einmarschierte. wurde ich bereits von den Betreuern der staedt. Herberge angesprochen, doch bei ihnen abzusteigen.
Ich habe aber abgelehnt und bin in dei private Herberge gegangen.
Mache hier einen Faulenzertag. Ich habe ja Zeit bis ich ins Grab sinke!!
Freitag, 18. Mai 2007
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
1 Kommentare:
Hallo Jochen,
ich bewundere Deine Ausdauer. Hoffentlich hast Du Deinen gelaufenen Wolf wieder auskuriert, obwohl Du wahrscheinlich nicht die gute Penatencreme bei Dir hast.
Ich habe heute mir einmal Deinen Pilgerpfad auf "Google Earth" angesehen. Sehr gut kann man León, die N-120 und La Virgen del Camino erkennen. Leider handelt es sich nur um ein altes Luftbild, so dass ich Dich nicht erkennen kann.
Alles Gute weiterhin wünscht Dir
Peter S.
Kommentar veröffentlichen