Montag, 7. Mai 2007

Eine schwere Etappe

Calzadilla de la Cueza.
Diese Etappe war sehr schwer. Zunaeschst ging es 3 km auf der Landstrasse und dann rund 3 km auf einem alphaltierten Wirtschaftsweg. Und dann kam´s! Weiter gings auf einer 12 km langen originalen Roemerstrasse. Rollkies. Die Sonne schien, kein Schatten. Immer nur die schnurgerade Strasse in pottebener Landschaft entlang. Getreicderfelder bis zum Horizont. Kerine menschliche Besid¡edlung. Ich dachte, die Strasse nimmt kein Ende.
Dann endlich der Ort. Die Herberge hat sogar einen eigenen Swimmingpool. Eine Oase. Der Wirt hat aber hier das Monopol. Es gibt sonst keinen Laden hier. Er nutzt sein Monopol aber nicht aus.
Ich war richtig fertig, als ich hier ankam. Die Fuesse schmerzten von dem Rollkies. Aber jetzt ist alles in Ordnung.

2 Kommentare:

Peter S. hat gesagt…

Hallo Jochen,
ich lese heute zum ersten Mal Deine Tagebuchaufzeichnungen, da ich für 2 Wochen in Südtirol Urlaub mit meiner Frau gemacht habe. Wir sind dort zwar auch immer fleißig gewandert, doch wurden wir morgens und abends durch ausgezeichnetes Essen belohnt. (Ich hoffe Dir läuft dabei nicht das Wasser im Munde zusammen.)
Wie im letzten Jahr berichtest Du ja wieder sehr ausführlich über Deine Erlebnisse. Manchmal bedauere ich Dich, aber Du wolltest ja die "Tortur" freiwillig auf Dich nehmen! Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und dass "die alten Knochen" durchhalten.
Viele Grüße aus Paderborn-Elsen von Peter S.

Jörg hat gesagt…

Lieber Jochen,
ich habe heute erst Deinen Blog gefunden und bin sehr berührt von Deinen Erzählungen. Ich werde Anfang Juli von Pamplona aus losgehen und erfreue mich bis dahin an Deinen Schilderungen. Ich wünsche Dir alles Gute und ganz viel Glück und Liebe auf Deinem Camino.
Jörg aus Berlin